Fachstelle für pflegende Angehörige
  Fachstelle für pflegende Angehörige                          

Satzung der Alzheimer Gesellschaft Ingolstadt e.V.

                   § 1 Name und Sitz des Vereins

  1. Der Verein führt den Namen Alzheimer Gesellschaft Ingolstadt e.V. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Ingolstadt eingetragen (VR 1282).
     

  2. Sitz des Vereins ist Ingolstadt    

        § 2 Zweck, Ziel und Aufgaben

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung 1997 (§§ 51 ff.) in der jeweils gültigen Fassung.
  2. Zweck des Vereins ist die Förderung der Freien Wohlfahrtspflege, speziell die Förderung des Wohlergehens der von der Alzheimerschen Krankheit und anderen dementiellen Erkrankungen betroffenen Menschen sowie die Unterstützung ihrer Angehörigen und aller an der Versorgung beruflich und als sonstige Helfer Beteiligten. Grundlage der Arbeit ist die Überzeugung vom Wert und der Würde des Lebens von chronisch Kranken und Behinderten.

  3. Der Verein bezweckt insbesondere

    • Verständnis und Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung für die von der Alzheimerschen Krankheit und anderen fortschreitenden Demenzerkrankungen Betroffenen zu fördern,
    • die Möglichkeit der Krankheitsbewältigung der Betroffenen zu verbessern,

    • Entlastung für pflegende Angehörige zu schaffen und ihr Selbsthilfepotential zu stärken,

    • neue Betreuungs- und Unterbringungsformen zu etablieren,

    • gesundheits- und sozialpolitische Initiativen anzuregen,

    • ärztliche, pflegerische, psychologische und soziale Hilfen im ambulanten, teilstationären Bereich im Umgang mit den in § 2 Abs. 1 genannten Personen zu unterstützen.

  4. Zur Verwirklichung der vorgennanten Zwecke wird der Verein vor allem tätig durch:
    • die Erarbeitung und Verbreitung von Informationen über Demenzerkrankungen für die breite Öffentlichkeit sowie für interessierte Gruppen und Einzelpersonen,
    • die Beratung und Interessenvertretung für die in § 2 Abs. 1 Satz 2 genannten Personen,
    • die Unterhaltung einer Kontakt- und Beratungsstelle für diese Personen,
    • Organisationshilfen beim Aufbau regionaler Beratungs – und Anlaufstellen,
    • Den Aufbau von Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige,
    • die Entwicklung und Umsetzung von Konzepten zur Verbesserung der Angebote der ambulanten, teilstationären und stationären Pflege,
    • die Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen und Fortbildungsmaßnahmen,
    • den Aufbau einer Datenbank mit den Adressen von Einrichtungen und Initiativen, die hilfreich für Demenzkranke und ihrer Angehörigen sind,
    • die Zusammenarbeit mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V. sowie anderen örtlichen und regionalen Fachorganisationen.
  5. Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral.

 

       § 3 Gemeinnützigkeit

      Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht eigenwirtschaftliche Zwecke.

  1. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
     

  2. Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mittel des Vereins erhalten. Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten.
     

  3. Der Verein darf keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigen.
     

  4. Der Verein kann ab 01.01. 2014 eine Vergütung i. S. d. § 3, 26 a EStG für ehrenamtlich tätige Mitglieder in Höhe von derzeit jährlich bis zu 720,00 Euro bezahlen. Derartige Ver­gütungen an Mitglieder des Vorstandes sind durch die Mitgliederversammlung zu beschließen. Vergütungen i. S. des § 3 Nr. 26 a EStG an ehrenamtlich Tätige werden durch den Vorstand beschlossen.
     

            § 4 Finanzierung

    Die Mittel zur Erfüllung seiner Aufgaben erwirbt der Verein durch:

    • Mitgliedsbeiträge

    • Spenden

    • öffentliche Zuwendungen

                  § 5 Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, die die Ziele des Vereins bejaht.
     

  2. Über das schriftlich einzureichende Beitrittsgesuch entscheidet der Vorstand. Gegen eine ablehnende Entscheidung kann innerhalb eines Monats ab Zugang der schriftlichen Ablehnung Berufung zur nächsten Mitgliederversammlung eingelegt werden.

       Die Mitgliedschaft im Verein endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss; bei                                  juristischen Personen durch Austritt oder Ausschluss.
 

                  § 6 Beiträge

  1. Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe einer Beitragsordnung, die von der Mitgliederversammlung verabschiedet wird.
     
  2. Ein Mitglied, das länger als sechs Monate mit seinem  Jahresbeitrag im Rückstand ist, wird schriftlich an die fällige Zahlung erinnert. Wird auch dann keine Zahlung geleistet, so erlischt die Mitgliedschaft.

 

                  § 7 Austritt aus dem Verein

      Der Austritt aus dem Verein ist zum Jahresende möglich.
      Die Austrittserklärung muss schriftlich abgefasst sein und muss spätestens bis                           zum
30. Sep­tember einem Vorstandsmitglied zugehen.
 

                  § 8 Ausschluss von Mitgliedern

  1. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es vorsätzlich oder grob fahr­lässig den Interessen des Vereins zuwider handelt. Vor dem Ausschluss ist eine Anhörung durchzuführen.
    Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung mit 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

     

  2. Der Antrag auf Ausschließung ist dem betroffenen Mitglied zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung in Abschrift zu übersenden. Eine schriftliche Stellungnahme des Betroffenen ist der Mitgliederversammlung zu verlesen. Der begründete Ausschließungsbeschluss wird dem nicht in der Versammlung anwesenden Mitglied vom Vorstand schriftlich bekanntgegeben. Der Betroffene, der in der Versammlung anwesend ist, hat insoweit kein Stimmrecht. Der Ausschließungsbeschluss wird in diesem Fall mündlich eröffnet.
     

                  § 9 Organe des Vereins
       Organe des Vereins sind:

 

       a) der Vorstand,

       b) die Mitgliederversammlung,

       c) der Beirat

 

                  § 10 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus der /dem Vorsitzende/n, dessen /deren Stellvertreter/in, der/dem Schatzmeister/in, der/dem Schriftführer/in und drei Beisitzern/innen (sog. erweiterter Vorstand).
    Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er arbeitet ehrenamtlich.
    Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der/die Vorsitzende und sein/e Stellvertreter/in. Sie vertreten jeweils einzeln.

     

  2. Für das Innenverhältnis gilt:
    Die/der stellvertretende Vorsitzende darf von ihrer/seiner Vertretungsbefugnis nur im Fall der Verhinderung der/des Vorsitzenden Gebrauch machen.

     

  3. Die/der Vorsitzende, ihr/sein Stellvertreter/in und der übrige Vorstand werden in der Mitgliederversammlung in geheimer Abstimmung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.
    Der Vorstand bleibt so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.

     

  4. Zu den Vorstandssitzungen lädt der/die Vorsitzende unter Einhaltung einer Frist von einer Woche schriftlich oder mündlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung ein. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Die Beschlüsse des Vorstandes erfolgen durch einfache Mehrheit. Alle Vorstandsbeschlüsse sind zu protokollieren. Das Protokoll wird vom Versammlungsleiter/von der Versammlungsleiterin sowie dem Schriftführer/der Schriftführerin beurkundet. Dem Protokoll kann in der nächstfolgenden Vorstandssitzung durch die bei der protokollierten Sitzung anwesenden Personen widersprochen werden.
     

  5. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.

     

            § 11 Mitgliederversammlun

 

  1. Die Mitgliederversammlung ist das höchste Vereinsorgan. Sie ist zuständig für alle Angelegenheiten, die in dieser Satzung nicht anderen Vereinsorganen zur Erledigung bzw. Beschlussfassung übertragen sind.
    Insbesondere ist sie zuständig für:
    • Wahl des Vorstandes
    • Wahl der Kassenprüfer/innen
    • Entgegennahme der Berichte (Jahresbericht des Vorstandes, Kassenbericht, Bericht der Kassenprüfer/innen)
    • Entlastung des Vorstandes
    • Festsetzung des Beitrages (Beitragsordnung)
    • Entscheidung über die Berufung eines abgelehnten Mitgliedes
    • Ausschluss eines Mitgliedes
    • Festlegung der Aufgaben des Vereins
    • Entscheidung über den jährlichen Haushaltsplan, der vom Vorstand aufgestellt wurde
    • An- und Verkauf sowie Belastung von Grundbesitz
    • Auflösung des Vereins

       
  2. Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einmal im Jahr einzuberufen. Die Einladung erfolgt schriftlich durch den / die Vorsitzende unter Wahrung einer Frist von mindestens zwei Wochen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Ladung kann auch per Email erfolgen, sofern das einzelne Mitglied seine Email-Adresse beim Verein hinterlegt hat und der elektronischen Ladung nicht widersprochen hat.
     
  3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn es das Interesse des Vereins erfordert, wenn ein Vorstandsmitglied vorzeitig ausgeschieden ist, wenn der 10. Teil der Mitglieder schriftlich vom Vorstand unter Angabe von Zweck und Grund die Einberufung verlangt hat. Die Frist von Abs. 2 gilt auch hier.
     
  4. Die Wahlen sind mit Ausnahme der/des Vorsitzenden und der/des Stellvertreters offen, es sei denn, ein Mitglied verlangt eine geheime Abstimmung.
    Gewählt ist der Kandidat/die Kandidatin der/die die meisten Stimmen auf sich vereinigt.
    Bei sonstigen Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
    Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Eine 2/3-Mehrheit, der in der Mitgliederversammlung abgegebenen Stimmen ist jedoch erforderlich, wenn Gegenstand der Abstimmung die Ausschließung eines Mitgliedes, eine Satzungsänderung, eine Zweckänderung oder die Auflösung des Vereins ist.

     
  5. Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das vom Versammlungsleiter/der Versammlungsleiterin (das ist der/die Vorsitzende oder sein/e Stellvertreter/in) und vom Schriftführer/von der Schriftführerin zu unterzeichnen ist.
     

                  § 12 Beirat

       Dem Vorstand steht ein Beirat beratend zur Seite. Die Beiratsmitglieder werden                          durch den  Vorstand bestimmt. Die Tätigkeit der Beiratsmitglieder ist ehrenamtlich.                    Die Mitglieder des Beirats können zu den Sitzungen des Vorstandes eingeladen werden.

 

                  § 13 Auflösung

       Über die Auflösung des Vereins kann nur in einer mit diesem Tagesordnungspunkt
       einberufenen, außerordentlichen Mitgliederversammlung Beschluss gefasst werden.

                  § 14 Abwickler

       Ist die Liquidation des Vereinsvermögens erforderlich (Auflösung, Entziehung der
       Rechtsfähigkeit), so sind die im Amt befindlichen Mitglieder des Vorstandes gemäß § 26
       BGB die Abwickler.

                  § 15 Vermögensanfall

       Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen
       des Vereins an den Dachverband Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V., Berlin, der es
       unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige und mildtätige Zwecke zu verwenden hat.
       Beschlüsse über die zukünftige Verwendung des Vereinsvermögens dürfen erst nach
       Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

                  § 16 Vereinsjahr

       Das Vereinsjahr ist das Kalenderjahr.

 

                  § 17 Kassenprüfung

       Jährlich hat eine Kassenprüfung und eine Rechnungsprüfung durch zwei sachkundige
       Personen stattzufinden.

       Die Kassenprüfer/innen werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei
       Jahren gewählt; sie dürfen dem Vorstand nicht angehören, keinem vom Vorstand
       berufenen Gremium und nicht Angestellte des Vereins sein.

       Die Kassenprüfer/innen erstatten ihren Bericht der Mitgliederversammlung.

                  § 18 Salvatorische Klausel

       Erweist sich eine Bestimmung dieser Satzung als unwirksam, so bleiben die übrigen
       Bestimmungen wirksam.

 

 

        Diese Satzung gilt nach Beschluss der Mitgliederversammlung mit Wirkung vom 14. März
        2014.

 

Nächste Veranstaltung:

 

Vortrag/ Filmabend:
"Die eiserne Lady"

19. Oktober 2017

20:00 Uhr, Programmkino im Audi Forum

 

 

Tanzcafé -
Fauststraße 5
am 07. Oktober 2017

 

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